Donnerstag, den 09. August 2018

Berufsbekleidung für Azubis – so gehen Sie es an

Eines von vielen Themen für die Betriebe: Welche Arbeitskleidung für Auszubildende soll angeschafft werden? Sicherheit, Optik, Beschaffung und Pflege – daran müssen die Verantwortlichen bei der Einkleidung ihrer Auszubildenden denken. Einige Tipps für die Azubi-Einkleidung gibt Claudia Kuntze-Raschle, Geschäftsführerin der Kuntze & Burgheim Textilpflege GmbH, einem Vertragswerk der DBL.


„Zum einen ist die einheitliche Arbeitskleidung der Azubis wichtig für ihre Integration in den Ausbildungsbetrieb und ins Team. Damit wird das Wir-Gefühl gefördert, der Azubi sieht vom ersten Tag an: Ich gehöre dazu“, weiß Claudia Kuntze-Raschle, Geschäftsführerin der Kuntze & Burgheim Textilpflege GmbH, Vertragswerk des DBL-Verbundes. „Wichtig ist aber auch, dem Azubi zu vermitteln, welchen Stellenwert ein gutes und einheitliches Erscheinungsbild hat – dass alle Mitarbeiter eines Unternehmens hierzu beitragen.“ 

Laut Kuntze-Raschle ist der Abschluss des Ausbildungsvertrags der richtige Termin, um die Einkleidung neuer Azubis zu organisieren. „So kann man beispielsweise die Unterzeichnung des Ausbildungsvertrages mit einer Anprobe verbinden, um die passende Konfektionsgröße für die/den neue/n Mitarbeiter/in zu ermitteln.“ Denn schließlich muss die neue Kleidung optimal sitzen, damit darin komfortabel gearbeitet werden kann – egal wie groß, klein, wie zierlich oder kräftig der/die Auszubildende ist.  

 

Checkliste mit konkreten Tipps für die Azubi-Einkleidung: 

  • Gefährdungsanalyse erstellen – In welchen Bereichen/Abteilungen wird der Azubi eingesetzt? Muss entsprechend dem Einsatzort normgerechte Schutzkleidung zur Verfügung gestellt werden? 

  • Anprobe durchführen – Den Abschluss des Ausbildungsvertrags mit einer Anprobe verbinden, um passende Konfektionsgröße des neuen Mitarbeiters zu ermitteln. 

  • Frühzeitige Bestellung – Damit der Azubi die Kleidung vom ersten Tag seiner Ausbildung an tragen kann, sollte sie rechtzeitig geordert werden. 

  • Kleidung ausgeben – Die Kleidung sollte dem Azubi mit der ersten Sicherheits- und Arbeitsunterweisung ausgegeben und ab diesem Moment von ihm getragen werden. 

  • Namensschild anbringen – Dies dient als wichtige Kennzeichnung auch im Kundenkontakt oder innerhalb von großen Unternehmen. 

  • Ansprechpartner definieren – Das erleichtert Azubis, die betriebliche Berufskleidung nutzen, die Organisation und Abwicklung. 

  • Wäsche/Reparatur regeln– Diese richtet sich nach der betrieblichen Vereinbarung. Insbesondere bei PSA sollten Unternehmen auf private Wäsche und auch Reparatur verzichten und externe fachgerechte Aufbereitung und Kontrolle nutzen. Textile Mietdienstleister übernehmen diese Aufgabe. 

  • Fachgerecht lagern – Aus hygienischen und praktischen Gründen ist die Lagerung der Kleidung im Unternehmen in speziell dafür vorgesehenen Schränken empfehlenswert. 

  • Kosten im Blick behalten – Bei Mietberufskleidung können auch Azubis an der Wochenpauschale beteiligt werden – das wirkt sich oft positiv auf Nutzung und Achtung der zur Verfügung gestellten Berufskleidung aus. 

  • Zusatzartikel nicht vergessen – Neben der (Schutz-)Kleidung gehören natürlich auch weitere Ausrüstungsgegenstände zum Arbeitsplatz. Schuhe und Handschuhe, Schutzbrille und Helm... Auch hier an die rechtzeitige Beschaffung denken.

 

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