Donnerstag, den 06. September 2018

So liegen sie richtig - Umgang mit Schmutzfangmatten

Waschbare Schmutzfangmatten schaffen Sauberkeit. Egal ob kostenoptimierte Funktionsmatte, informative Logomatte oder individuell gestaltete Designmatte – sie bringen Sauberkeit, Sicherheit und Farbe ins Haus.

Christoph Henkes, Umgang mit Sauberlaufmatten
Sauberlaufmatten der DBL, Schmutzfangmatten

„Die meisten Fußmatten werden im Eingangsbereich ausgelegt - in fast jeder Branche“, so Christoph Henkes, Mattenexperte der ITEX Gaebler-Industrie-Textilpflege GmbH & Co. KG, einem Mitglied des DBL-Verbundes. Klug platziert dienen sie hier in erster Linie dazu, von den eintretenden Besuchern stammenden Schmutz und Nässe zu sammeln, damit den Pflegeaufwand bzw. -kosten der dahinter liegenden Flächen zu minimieren.“ Bis zu 80% der über die Schuhe der Menschen eingetragene Schmutz wird so frühzeitig gestoppt - in Einzelhandel, Hotellerie, Handwerksbetrieben, Industrie oder öffentlichen Gebäuden.

Neben dem Reinigungseffekt ist vor allem der Sicherheitsaspekt aus Sicht von Henkes wichtig. „Gerade bei Nässe und Matsch machen rutschfeste Matten - beispielsweise mit Gummirücken aus Nitril - einen Sinn. Sie helfen Unfälle zu vermeiden“, so Henkes. Der starke Rücken trägt auch dazu bei, dass die Schmutzfangmatte flach und gerade liegt, so weder das Öffnen noch das Schließen der Türen behindert. Die besondere Beschichtung der Matte auf der Unterseite verhindert das Verrutschen der Matte, selbst wenn der Bodenbelag sehr glatt ist.  

Funktion plus Sicherheit - EN 13501-1 Zertifizierung 

In öffentlichen Gebäuden wie z.B. Schulen raten Experten aus Sicherheitsgründen zu Fußmatten mit entsprechender Brandschutznorm. Darum sollten Schmutzfangmatten heute nach EN 13501-1 zertifiziert sein – ein wesentliches Kriterium, gerade wenn es um die Sicherheit geht. Dazu Henkes: „Auch das können waschbare Schmutzfangmatten mit Gummirücken leisten - ein erheblicher Vorteil übrigens gegenüber Produkten aus PVC, deren Beschichtung diese Kriterien oft nicht erfüllt.“ 

Doch welche Matte ist die passende? „Gute Abwehr gegen Nässe und Schmutz bieten stabile Garnkonstruktionen aus High-Twist-Nylon. Sie garantieren eine hohe Schmutz- und Feuchtigkeitsaufnahme und sorgen damit für die gewünschte Sauberkeit“, erklärt Christoph Henkes. „Überall, wo extreme Beanspruchung herrscht, z. B. im Werkstattbereich, eignen sich solche Hochleistungsmatten mit einer Florhöhe von 10 mm. Denn diese haben einen starken Bürsteneffekt. Praktisch, da im handwerklichen Gewerk ja oft Schuhe mit Rillenprofil getragen werden, in denen sich Schmutz, Fett, Öl oder Späne fangen.“  

Die Größe der Schmutzfangmatte

Nicht nur das Material, auch die Größe einer Schmutzfangmatte entscheidet darüber, wie sie ihren Job erledigt. Daher vergisst der Henkes nie seinen Zollstock, wenn er vor Ort seine Kunden berät. „Die Matte sollte immer den langen Weg gelegt werden, möglichst nicht quer. Faustregel: Mindestens drei Schritte muss der Besucher auf der Matte machen, damit durch größtmöglichen Abrieb der Schmutz gelöst und Feuchtigkeit aufgenommen wird. Gängige Größen sind hier zum Beispiel 85 x 150 cm, aber auch 150 x 250 cm oder 115 x 200 cm.“

Und wohin mit dem Schmutz? Wie muss der Kunde die Schmutzfangmatten pflegen? Klare Antwort: „Überhaupt nicht.“ Denn die regelmäßige Wäsche übernimmt der textile Dienstleister DBL. Der textile Service reicht von der Beratung und Beschaffung über die individuelle Gestaltung der Matte bis hin zur regelmäßigen Pflege. So müssen sich die Betriebe um nichts kümmern. „Wir tauschen die schmutzige Matte regelmäßig gegen eine frisch gepflegte aus“, so der Henkes. „Bei uns werden die Fasern dann gesäubert und getrocknet, der Gummirücken dabei ebenfalls schonend behandelt. Pünktlich zum vereinbarten Termin erscheint unser Servicefahrer beim Kunden und tauscht erneut die Matten - so funktioniert unser Servicekreislauf. Egal für welche Branche und in welchem Bereich des Betriebes.“

 

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